Angerichteter Teller auf dem Pass einer dunklen Restaurantküche

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Was eine Restaurantküche mit Ihrem Headless CMS gemeinsam hat

Headless bedeutet, dass Inhalte an einer Stelle gepflegt und auf jedem Kanal in dessen eigenem Layout angezeigt werden. Für Marketing und Geschäftsführung ändert sich damit, wie schnell Inhalte online gehen und wie viel Aufwand ein neuer Kanal macht.

In der Besprechung mit IT und Agentur fällt das Wort headless, und die Marketingleiterin schreibt es sich an den Rand ihres Blocks. Eine Woche später will die Geschäftsführung wissen, was das für die eigene Arbeit heißt.

Die Erklärung kommt ohne Technik aus, wenn man sich ein Restaurant vorstellt.

Das Wichtigste in Kürze

  • //Headless trennt den Ort, an dem Inhalte gepflegt werden, von den Kanälen, auf denen sie erscheinen.
  • //Der Kopf ist die Darstellung auf Website, Portal oder Display, der Körper ist die Inhaltsverwaltung dahinter.
  • //Im visuellen Editor von Storyblok sieht die Redaktion ihre Änderungen im echten Layout, bevor sie online gehen.
  • //Das Marketing setzt Inhalte selbst um, die IT kümmert sich um Technik, Sicherheit und Schnittstellen.
  • //Für eine kleine Website ohne weitere Kanäle ist Headless meist nicht nötig.

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Küche und Speisesaal

Warum die Küche nicht wissen muss, wo serviert wird

Gekocht wird in der Küche, serviert im Speisesaal, auf der Terrasse oder über den Lieferdienst, und jeder dieser Wege richtet das Essen anders an. Die Küche kocht nach festem Rezept. Wie der Teller beim Gast ankommt, entscheidet der Service.

Ein Headless CMS arbeitet nach demselben Prinzip. Das CMS ist die Küche: Dort bereitet die Redaktion Inhalte an einer Stelle zu, vom Produkttext bis zum Datenblatt. Website, Kundenportal, App oder Messe-Display übernehmen den Service. Jeder Kanal holt sich die Inhalte und serviert sie in seiner eigenen Form.

Bei einem klassischen CMS sind Küche und Speisesaal fest verbaut, und es gibt genau einen Tisch. Wer eine Terrasse aufmachen oder einen Lieferdienst starten will, muss eine zweite Küche bauen. Im Unternehmen heißt das ein zweites Redaktionssystem, sobald zur Website ein Portal oder ein Händlerbereich dazukommt.

Headless heißt wörtlich kopflos, und das Bild passt besser, als man zunächst denkt. Der Kopf ist das, was Besucher sehen, also das Layout der Website oder die Oberfläche eines Kundenportals. Fachleute sagen dazu Frontend. Der Körper ist das System dahinter, in dem Inhalte gepflegt, übersetzt und freigegeben werden.

Bei einem Headless CMS ist dem Körper kein Kopf fest angewachsen. Er stellt die Inhalte über eine Schnittstelle bereit, eine sogenannte API, und jedes Frontend fragt dort an und bekommt die passenden Inhalte geliefert. Für einen neuen Kanal schließt die Entwicklung also einen weiteren Kopf an denselben Körper an. Ein neues Redaktionssystem braucht es dafür nicht.

Drei Schritte vom Entwurf bis zur Anzeige

So kommt ein Inhalt von der Pflege auf alle Kanäle

Icon: Inhalte im Editor pflegen

1. Pflegen

Die Redaktion legt den Inhalt einmal im CMS an, in festen Feldern für Text, Bilder, Datenblatt und Sprachversionen.

Icon: Inhalte per Schnittstelle bereitstellen

2. Bereitstellen

Nach der Freigabe stellt das CMS den Inhalt über eine Schnittstelle bereit, wo ihn jeder Kanal abrufen kann.

Icon: Ausspielen auf mehrere Kanäle

3. Ausspielen

Website, Portal und Display zeigen den Inhalt im eigenen Layout. Eine Korrektur im CMS erscheint nach der Veröffentlichung in allen angeschlossenen Kanälen.

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Der visuelle Editor

Die Messe-Landingpage, die nicht mehr auf ein Ticket wartet

In vielen Unternehmen läuft jede größere Änderung an der Website über ein Ticket bei der IT oder der Agentur. Dann wartet selbst die Landingpage für die nächste Messe oder ein geändertes Datenblatt in der Warteschlange. Mit einem Headless CMS und einem gut aufgebauten Baukasten erledigt das Marketing solche Aufgaben selbst.

Gegen frühe Headless-Systeme gab es einen berechtigten Einwand. Die Redaktion füllte Formulare aus und sah nicht, wie das Ergebnis aussieht. Storyblok hat dafür einen visuellen Editor, in dem die Redaktion die echte Seite vor sich hat. Sie klickt auf einen Textblock, ändert ihn und sieht die Änderung sofort im Layout, bevor sie veröffentlicht wird.

Bausteine wie Bildergalerien, Zitate oder Kontaktformulare fügt die Redaktion per Klick ein und verschiebt sie. Welche Bausteine es gibt und wie sie aussehen, legt das Entwicklungsteam einmal fest. Danach kombiniert das Marketing sie selbst und legt neue Seiten ohne Programmierung an, während das Design einheitlich bleibt.

Die IT kümmert sich in dieser Aufteilung um Technik, Sicherheit und Schnittstellen statt um Textkorrekturen. Beide Seiten arbeiten unabhängiger voneinander und kommen sich seltener in die Quere.

Ein neuer Kanal bekommt einen eigenen Tisch, aber keine zweite Küche.

Beim nächsten Relaunch merkt man die Trennung noch einmal. Bekommt die Website ein neues Design, tauscht die Entwicklung vor allem den Kopf aus. Die Inhalte bleiben im System und müssen nicht umziehen, höchstens einzelne Bausteine werden an das neue Design angepasst.

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Nicht für jeden

Wann ein einfaches System völlig reicht

Headless ist kein Muss. Wer eine kleine Website mit wenigen Seiten betreibt, keine weiteren Kanäle plant und selten Inhalte ändert, kommt mit einem einfachen System gut aus.

Anders sieht es aus, sobald mehrere Kanäle, Sprachen und Redaktionsteams im Spiel sind, vor allem wenn dieselben Inhalte an mehreren Stellen erscheinen oder regelmäßig aktualisiert werden. Das trifft auf viele Industrieunternehmen zu, die ein breites Produktportfolio in mehreren Ländern verkaufen.

Werbeberg setzt Headless-Projekte seit 2017 als Storyblok Certified Partner um. Die Storyblok-Lizenz schließen Sie direkt mit Storyblok ab, wir helfen bei Auswahl und Einrichtung und übernehmen Konzeption, Frontend, Schnittstellen und Betreuung. Im Erstgespräch sagen wir Ihnen auch, wenn eine einfachere Lösung besser passt.

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Zum Weiterleiten

Die Kurzfassung für Ihre Kollegen

Für die Mail an Geschäftsführung und Marketing-Team:

  • Headless heißt: Wir pflegen Inhalte an einer Stelle, und jeder Kanal zeigt sie in seinem eigenen Layout.

  • Ein neuer Kanal wie ein Portal oder ein Messe-Display braucht kein zweites Redaktionssystem.

  • Im visuellen Editor von Storyblok sehen wir Änderungen im echten Layout, bevor sie online gehen.

  • Das Marketing setzt Inhalte selbst um und wartet seltener auf IT oder Agentur.

  • Für eine kleine Website ohne weitere Kanäle wäre Headless überdimensioniert. Bei unseren Kanälen und Sprachen lohnt sich eine Prüfung.

Mit Kernsätzen für Ihr nächstes Meeting

Whitepaper: Headless intern erklären

Das Whitepaper mit dem Restaurant-Vergleich, Kopf und Körper und den drei Schritten von der Pflege zum Kanal. Dazu sechs Kernsätze, die Sie direkt in Ihre eigene Präsentation für Geschäftsführung oder Team übernehmen können.

Headless in der Praxis

DXP mit Storyblok

Wie Werbeberg Storyblok und ein individuell entwickeltes Frontend zu einer DXP für Industrieunternehmen verbindet, sehen Sie auf unserer Lösungsseite.

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Ist Headless das Richtige für Sie?

Wir schauen uns gemeinsam an, welche Kanäle Sie heute bespielen und wie Ihre Redaktion arbeitet. Danach wissen Sie, ob sich Headless für Sie lohnt oder ob eine einfachere Lösung reicht.

B2B ist ein Spaziergang.

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