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Warum die CMS-Lizenz nicht in unserem Angebot steht

Bei einer DXP mit Storyblok schließt Ihr Unternehmen den Lizenzvertrag für das CMS direkt mit Storyblok ab. Werbeberg liefert Konzeption, Frontend, Schnittstellen und Betreuung, das Hosting ist ein eigener Posten. Der Einkauf bekommt dadurch getrennte Verträge, und Space und Inhalte gehören von Anfang an Ihrem Unternehmen.

Das Angebot liegt auf dem Tisch, und die Einkäuferin geht es Position für Position durch. Sie findet Konzeption, Frontend-Entwicklung, Schnittstellen und Betreuung, aber keine Zeile für das CMS. Die Rückfrage ist berechtigt, und die Antwort gehört an den Anfang jedes Gesprächs über die Kosten einer DXP.

Eine Digital Experience Platform (DXP) besteht bei uns aus zwei Teilen: dem Headless-CMS Storyblok, in dem Ihre Redaktion Inhalte pflegt, und einem individuell entwickelten Frontend, das die Website ausspielt. Die beiden Teile laufen über unterschiedliche Verträge. Preise nennen wir hier bewusst keine, weil sie vom Umfang abhängen. Die Struktur dahinter ist aber bei jedem Projekt gleich.

Das Wichtigste in Kürze

  • //Die Storyblok-Lizenz schließt Ihr Unternehmen direkt mit Storyblok ab, Werbeberg hilft bei Planauswahl und Einrichtung.
  • //Werbeberg verrechnet Konzeption, Frontend und Schnittstellen einmalig, Betreuung laufend und Weiterentwicklung nach Bedarf.
  • //Das Hosting des Frontends ist ein eigener laufender Kostenposten, Standort und Vertragspartner werden vor Projektstart gemeinsam festgelegt.
  • //Als Vertragspartner von Storyblok behalten Sie die Hoheit über Space und Inhalte, die Verträge bleiben klar getrennt.
  • //Angebote werden erst vergleichbar, wenn alle Posten über denselben Zeitraum und mit derselben Gliederung betrachtet werden.

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Wer mit wem abschließt

Sie unterschreiben bei Storyblok, wir bauen die Website

Werbeberg verkauft keine Storyblok-Lizenzen. Den Vertrag für das CMS schließt Ihr Unternehmen direkt mit Storyblok ab und ist damit selbst Vertragspartner des eigenen Storyblok-Space. Ein Space ist der abgeschlossene Bereich, in dem Ihre Inhalte, Bilder, Sprachen und Benutzer liegen.

Storyblok ist Software-as-a-Service (SaaS). Der Hersteller betreibt und aktualisiert das System, Sie zahlen laufend dafür. Viele Einkaufsabteilungen kennen noch das ältere Modell: Software einmal kaufen, jährlich Wartung zahlen, eigene Server betreiben und alle paar Jahre ein größeres Upgrade-Projekt stemmen. Diese großen Versionssprünge beim CMS fallen mit SaaS weitgehend weg.

Ein Teil der Kosten wandert dadurch von der Investition in den laufenden Aufwand. Wie das intern verbucht wird, klären Sie am besten früh mit der Buchhaltung, bevor die Budgetplanung für das nächste Jahr steht.

Mit dem Storyblok-Vertrag bleiben Sie trotzdem nicht auf sich gestellt. Wir helfen bei der Auswahl des passenden Plans und richten den Space gemeinsam mit Ihnen ein, also Komponenten, Sprachen und Benutzer. Welche Funktionen Ihr Storyblok-Vertrag enthält, klären wir gemeinsam vor dem Start.

Was im Angebot von Werbeberg steht, ist unsere eigene Arbeit. Einmalig fallen Konzeption und Design an, die Entwicklung des Frontends, die Anbindung von Schnittstellen zu Systemen wie PIM oder ERP, die Übernahme bestehender Inhalte und die Schulung Ihrer Redaktion. Diese Kosten entstehen bis zum Go-live, denn das Frontend ist individuell für Sie entwickelter Code und wird einmal gebaut.

Nach dem Start kommen laufende Leistungen dazu. Die Betreuung umfasst Updates, Sicherheitspatches, Monitoring und Hilfe bei Fragen und wird als Pauschale oder über ein Stundenkontingent abgerechnet. Weiterentwicklung ist optional: neue Seitentypen, eine zusätzliche Sprache, eine weitere Schnittstelle oder Inhalte wie Film und 3D. Solche Aufträge laufen meist nach Aufwand oder über ein Budget pro Jahr.

Der dritte Posten ist das Hosting des Frontends, zum Beispiel auf einer Cloud-Plattform. Seine Kosten hängen von den Zugriffszahlen ab und davon, welche Anforderungen Sie an Serverstandort und Verfügbarkeit stellen. Wo das Frontend läuft und wer den Hosting-Vertrag hält, legen wir vor dem Projektstart gemeinsam fest.

Wer was abrechnet und wie oft

Drei Posten, klar getrennt

Icon: Lizenzvertrag

Storyblok-Lizenz

Vertrag direkt zwischen Ihrem Unternehmen und Storyblok, laufend im Abo. Wir helfen bei der Planauswahl und bei der Einrichtung des Space.

Icon: Code und Zahnrad

Leistungen von Werbeberg

Konzeption, Frontend, Schnittstellen, Migration und Schulung einmalig bis zum Go-live. Betreuung laufend, Weiterentwicklung nach Bedarf.

Icon: Cloud und Server

Hosting

Laufende Kosten für den Betrieb des Frontends, abhängig von Zugriffen, Standort und Verfügbarkeit. Wer den Vertrag hält, legen wir vor Projektstart fest.

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Datenhoheit

Wem gehört der Space, wem der Code?

Für den Einkauf ist der direkte Storyblok-Vertrag mehr als eine Formalie. Weil Ihr Unternehmen Vertragspartner ist, liegen Space und Inhalte von Anfang an bei Ihnen und nicht bei der Agentur. Endet die Zusammenarbeit mit uns irgendwann, müssen Sie nichts zurückfordern und keinen Account übertragen lassen. Sie geben uns Zugriff auf Ihren Space und können ihn auch wieder entziehen.

Die Verträge bleiben dadurch sauber getrennt. Storyblok ist für den Betrieb des CMS zuständig, Werbeberg für Frontend, Schnittstellen und Betreuung. Das gilt auch für den Datenschutz: Den Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO für das CMS schließen Sie direkt mit Storyblok, für das Hosting des Frontends braucht es einen eigenen.

Beim Frontend stellt sich die Frage anders. Es ist individuell für Sie entwickelter Code, und im Vertrag sollte stehen, welche Nutzungsrechte Sie daran erhalten und ob Sie Zugriff auf das Code-Repository bekommen. Dann kann im Zweifel auch ein anderer Dienstleister weiterarbeiten. Die Regelung bei Werbeberg: [PLATZHALTER: Regelung Nutzungsrechte und Repository-Zugang].

Bleibt der Ausstieg. Headless heißt, dass Storyblok Inhalte über eine Schnittstelle (API) bereitstellt. Über dieselbe Schnittstelle lassen sich die Inhalte in einem strukturierten Format (JSON) exportieren. Ein späterer Wechsel des Frontends, des Dienstleisters oder sogar des CMS ist damit technisch vorbereitet.

Wer den Storyblok-Vertrag selbst unterschreibt, muss seine Inhalte nie zurückverlangen.

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Angebote vergleichen

Was der Einkauf fragen sollte, bevor er unterschreibt

DXP-Angebote sind sehr unterschiedlich aufgebaut. Ein niedriger Projektpreis kann mit hohen Wartungskosten einhergehen, und manche Angebote enthalten die CMS-Lizenz, andere nicht. Wer ein solches Paket mit unserem Angebot vergleicht, muss den direkten Storyblok-Vertrag dazurechnen, sonst stimmt der Vergleich nicht.

Vergleichbar werden Angebote erst mit einer einheitlichen Sicht. Legen Sie alle Posten über denselben Zeitraum nebeneinander, am besten über die geplante Nutzungsdauer der Plattform, und trennen Sie einmalige, laufende und optionale Kosten in jedem Angebot gleich. Bei der Betreuung lohnt der genaue Blick auf Reaktionszeiten, enthaltene Stunden und Updates. Fragen Sie außerdem ausdrücklich nach, was nicht enthalten ist.

Vor der Unterschrift sollte klar sein, welche Posten einmalig, laufend oder optional sind und wer Vertragspartner von Storyblok ist. Der Space sollte auf Ihr Unternehmen laufen. Dazu kommen die Nutzungsrechte am Frontend-Code und der Zugang zum Repository, der Hosting-Standort samt der Frage, wer den Hosting-Vertrag hält, die Auftragsverarbeitungsverträge sowie Umfang, Laufzeit und Kündbarkeit der Betreuung.

Zwei Fragen gehen im Alltag gern unter: wie Weiterentwicklungen abgerechnet werden und auf welchem Weg Sie Ihre Inhalte exportieren, falls Sie den Anbieter wechseln. Alle diese Punkte haben wir in einer Checkliste für den Einkauf zusammengefasst, die Sie unten anfordern können.

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Zum Weiterleiten

Die Kurzfassung für Ihre Kollegen

Für Einkauf, Geschäftsführung und Buchhaltung in fünf Punkten:

  • Die Storyblok-Lizenz schließen wir direkt mit Storyblok ab. Werbeberg verkauft sie nicht, hilft aber bei Planauswahl und Einrichtung.

  • Werbeberg verrechnet Konzeption, Frontend, Schnittstellen, Migration und Schulung einmalig, die Betreuung laufend und Weiterentwicklung nach Bedarf.

  • Das Hosting des Frontends ist ein eigener laufender Posten. Wo das Frontend läuft und wer den Hosting-Vertrag hält, legen wir vor Projektstart mit Werbeberg fest.

  • Weil wir selbst Vertragspartner von Storyblok sind, liegen Space und Inhalte bei uns. Nutzungsrechte am Frontend-Code regeln wir im Vertrag mit Werbeberg.

  • Angebote vergleichen wir über denselben Zeitraum und rechnen beim Werbeberg-Angebot den Storyblok-Vertrag dazu.

PDF zum Weiterleiten

Checkliste für den Einkauf

Alle Fragen zu Vertragspartnern, Storyblok-Space, Hosting, Betreuung, Nutzungsrechten und Ausstieg auf einer Seite. Damit prüfen Sie DXP-Angebote strukturiert und vergleichen sie auf derselben Grundlage.

DXP mit Storyblok

Mehr über unsere DXP-Lösung

Werbeberg ist seit 2017 Storyblok Certified Partner. Hier sehen Sie, wie wir Digital Experience Platforms aufbauen und betreiben.

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Sie möchten ein Angebot einordnen oder wissen, welche Verträge bei Ihrem Vorhaben anfallen? Im Erstgespräch gehen wir die Posten gemeinsam durch und klären, was Sie direkt mit Storyblok vereinbaren und was mit uns.

Das Gespräch ist kostenlos und unverbindlich.

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