Bremsscheibe mit drei fast gleichen Schrauben auf einer Werkbank

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Drei Versionen der Wahrheit: Wann Ihr CMS zur Bremse wird

Eine Digital Experience Platform (DXP) verwaltet Inhalte an einer Stelle und liefert sie an Website, Kundenportal, Händlerbereich und Messe-Display. Für Industrieunternehmen mit mehreren Kanälen und Sprachen ist das die Antwort auf ein Problem, das ein klassisches CMS nicht lösen kann, nämlich dieselben Inhalte an vielen Orten aktuell zu halten.

Zwei Wochen vor der Messe in Hannover fällt es auf. Auf der Website steht bei der neuen Baureihe eine andere Leistungsangabe als im Kundenportal, und die Präsentation für den Stand zeigt noch die Werte aus dem Vorserienmuster. Alle drei Texte stammen aus demselben Datenblatt, nur hat sie jemand zu unterschiedlichen Zeitpunkten kopiert.

Das Kürzel DXP steht inzwischen in vielen Ausschreibungen und Agenturangeboten, erklärt wird es dort selten. Dabei steckt eine einfache Idee dahinter, und sie hat genau mit solchen kopierten Datenblättern zu tun.

Most important facts

  • //Eine DXP trennt die Pflege von Inhalten von ihrer Darstellung auf Website, Portal oder Display.
  • //Ein Inhalt wird einmal gepflegt und in allen Kanälen und Sprachen wiederverwendet.
  • //Ein klassisches CMS ist für eine einzelne Website gebaut und erzeugt Doppelpflege, sobald weitere Kanäle dazukommen.
  • //Warnsignale sind kopierte Inhalte, Tickets für kleine Textänderungen und veraltete Übersetzungen in einzelnen Kanälen.
  • //Werbeberg baut DXPs mit Storyblok und einem eigens entwickelten Frontend, die Storyblok-Lizenz schließen Sie direkt mit Storyblok ab.

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Ein System, viele Kanäle

Was passiert, wenn zur Website ein Portal dazukommt

DXP steht für Digital Experience Platform. Gemeint ist ein System, in dem ein Unternehmen seine digitalen Inhalte pflegt und von dem aus sie überall hingelangen, wo Kunden, Partner oder Mitarbeitende sie sehen. Das kann die Website sein, ebenso ein Kundenportal, ein geschützter Bereich für Händler, eine App oder der Bildschirm am Messestand. Alle diese Kanäle bedienen sich aus derselben Quelle.

Ein klassisches CMS (Content-Management-System, das Redaktionssystem hinter der Website) wurde gebaut, um eine Website zu betreiben. Inhalt, Layout und Technik hängen eng zusammen. Wer dort einen Text anlegt, bestimmt damit auch, wie er auf genau dieser einen Website aussieht.

Bei einer einzigen Website fällt das kaum auf. Ärgerlich wird es mit dem zweiten Kanal, denn ab dann beginnt die Doppelpflege. Produkttexte wandern per Copy-and-paste aus dem CMS ins Portal, Übersetzungen gibt es plötzlich in drei Fassungen, und auf die Frage, welche davon stimmt, weiß im Team niemand eine sichere Antwort.

In einer DXP liegen Inhalte als strukturierte Bausteine vor, etwa Produktname, Kurzbeschreibung, technische Daten und Bild. Jeder Kanal holt sich über eine Schnittstelle die Bausteine, die er braucht, und stellt sie in seinem eigenen Layout dar. Moderne DXPs setzen sich dafür aus mehreren Teilen zusammen: einem Headless CMS als Kern (einem Redaktionssystem ohne fest eingebaute Darstellung), eigenen Frontends für die Kanäle und Schnittstellen zu Warenwirtschaft (ERP), Produktdatenbank (PIM) oder Kundenverwaltung (CRM).

Drei Unterschiede, die Ihre Redaktion im Alltag merkt

Klassisches CMS oder DXP

Icon: Zentraler Inhaltspool

Wo Inhalte liegen

Im klassischen CMS gehören Inhalte zu einer Website. In einer DXP liegen sie in einem gemeinsamen Pool, aus dem jeder Kanal liest.

Icon: Neuer Kanal am Hub

Wie ein neuer Kanal dazukommt

Im CMS heißt ein neuer Kanal meist ein neues System. In einer DXP schließt die Entwicklung ein weiteres Frontend an dieselbe Quelle an.

Icon: Rollen und Änderungsrechte

Wer was ändert

Redaktion und Entwicklung arbeiten getrennt. Das Marketing ändert Inhalte, ohne die IT zu brauchen, und die IT baut am Frontend, ohne Inhalte anzufassen.

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Ein Produktlaunch, zweimal

Eine neue Baureihe, und wer sie wo eintragen muss

Wie groß der Unterschied im Alltag ist, sieht man an einer neuen Baureihe, die auf den Markt kommt.

Im klassischen CMS legt das Marketing zuerst die Produktseite auf der Website an. Der Vertrieb bittet die IT, das Datenblatt auch ins Kundenportal zu stellen, und der Händlerbereich bekommt eine eigene Fassung mit Händlerkonditionen. Für die Messe baut jemand eine Präsentation mit denselben Texten nach. Die Übersetzungen laufen für jeden dieser Kanäle getrennt.

Mit einer DXP legt die Produktmanagerin die Baureihe dagegen einmal an, mit Texten, Bildern, Datenblättern und allen Sprachversionen. Nach der Veröffentlichung zeigen Website, Kundenportal, Händlerbereich und Messe-Display denselben Stand. Tauscht die Konstruktion später einen Werkstoff und ändert sich dadurch eine Angabe im Datenblatt, korrigiert sie jemand an einer Stelle, und sie stimmt überall.

Dazu kommt die Frage, wer was sehen und bearbeiten darf. Händler sehen nach dem Login andere Inhalte als Endkunden, und die Länderorganisationen pflegen ihre Sprachversionen selbst, ohne in fremde Bereiche einzugreifen. Wie fein sich das steuern lässt, hängt von der Umsetzung ab. Welche Funktionen Ihr Storyblok-Vertrag enthält, klären wir gemeinsam vor dem Start.

Wer denselben Inhalt in drei Systemen pflegt, hat am Ende drei Versionen der Wahrheit.

Ob das eigene CMS an diese Grenze stößt, merkt man selten an einem einzelnen Tag. Meist sind es kleine Reibungen, die sich über Monate summieren. Typisch ist, dass dieselben Inhalte getrennt in Website, Portal und Präsentationen gepflegt werden, oder dass das Marketing für eine kleine Textänderung ein Ticket bei der IT oder der Agentur aufgeben muss.

Dasselbe gilt für Übersetzungen, die in einzelnen Kanälen veraltet sind oder ganz fehlen. Aufhorchen sollten Sie auch, wenn ein Händlerbereich nur mit einem komplett neuen System machbar wäre oder wenn Updates und Sicherheits-Patches des CMS regelmäßig Arbeit machen oder Ausfälle verursachen. Und wenn niemand im Haus sicher sagen kann, wo die aktuelle Version eines Datenblatts liegt, ist die Frage eigentlich schon beantwortet.

Treffen zwei oder mehr dieser Punkte zu, lohnt sich ein genauerer Blick. Sofort wechseln müssen Sie deshalb nicht. Irgendwann kann die Doppelpflege aber mehr kosten als eine neue Plattform.

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So arbeitet Werbeberg

Warum wir das Frontend für jeden Kunden neu bauen

Werbeberg baut DXP-Projekte auf Storyblok auf, einem Headless CMS mit visuellem Editor. Wir sind seit 2017 Storyblok Certified Partner, und mit Markus Geilehner arbeitet ein Storyblok MVP in unserem Team.

Storyblok übernimmt die Pflege der Inhalte und die Sprachversionen. Die Redaktion arbeitet im visuellen Editor und sieht jede Änderung, bevor sie online geht. Den Lizenzvertrag schließen Sie direkt mit Storyblok ab. Wir verkaufen selbst keine Lizenzen, unterstützen Sie aber bei der Auswahl und bei der Einrichtung.

Unser Teil sind Konzeption, Frontend-Entwicklung, Schnittstellen und die Betreuung danach. Das Frontend, also das, was Besucher auf dem Bildschirm sehen, entwickeln wir für jeden Kunden individuell. So richtet sich die Darstellung nach Ihrer Marke und Ihren Kanälen statt nach den Grenzen eines Templates.

Weil Kommunikation, Film und Software bei uns unter einem Dach liegen, brauchen Sie für Produktvideos und Animationen keine zweite Agentur.

Wer das Thema intern weitertragen will, stolpert in Angeboten und Gesprächen immer wieder über dieselben Begriffe. Eine DXP verwaltet Inhalte an einer Stelle und liefert sie an alle digitalen Kanäle eines Unternehmens. Headless nennt man ein CMS ohne fest eingebaute Darstellung, das Inhalte nur bereitstellt und die Anzeige den Kanälen überlässt.

Über eine API, eine Programmierschnittstelle, tauschen Systeme automatisch Daten aus, etwa das CMS mit der Website. Das Frontend ist der sichtbare Teil einer Website oder App. Und das Content-Modell legt fest, in welcher Struktur Inhalte gepflegt werden, zum Beispiel welche Felder ein Produkt hat.

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Zum Weiterleiten

Die Kurzfassung für Ihre Kollegen

Diese Punkte können Sie so in eine Mail an Geschäftsführung und IT kopieren:

  • Eine DXP ist eine Plattform, in der wir Inhalte einmal pflegen und auf Website, Portal, Händlerbereich und Messe ausspielen.

  • Unser aktuelles CMS ist auf eine Website ausgelegt. Alle weiteren Kanäle pflegen wir heute doppelt.

  • Mit einer DXP ändert das Marketing Inhalte selbst und braucht dafür nicht jedes Mal die IT.

  • Sprachversionen und Rechte für Händler oder Länder lassen sich an einer Stelle steuern.

  • Als nächster Schritt reicht ein Gespräch, in dem wir prüfen, welche unserer Kanäle davon profitieren würden.

Zum Ausdrucken und Weiterleiten

Checkliste: Reicht unser CMS noch?

Die Warnsignale auf einer Seite. Gehen Sie die Punkte mit Ihrem Team durch und sehen Sie, wo Ihr System heute Aufwand verursacht. Eignet sich als Vorlage für ein internes Abstimmungsgespräch.

Unsere Lösung für Industrieunternehmen

DXP mit Storyblok

Wie Werbeberg Storyblok und ein individuell entwickeltes Frontend zu einer DXP verbindet, sehen Sie auf unserer Lösungsseite.

Kostenloses Erstgespräch

Passt eine DXP zu Ihrem Unternehmen?

In einem kurzen Gespräch sehen wir uns Ihre Kanäle und Ihr bestehendes System an. Danach wissen Sie, ob sich ein Wechsel lohnt und wie ein erster Schritt aussehen könnte.

B2B ist ein Spaziergang.

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