Wer von einem gewachsenen CMS auf eine Digital Experience Platform umsteigt, muss die Website dafür nicht vom Netz nehmen. Die neue Plattform entsteht im Hintergrund, die alte läuft weiter, bis alles geprüft und freigegeben ist. Umgestellt wird an einem vereinbarten Stichtag.
Die Frage kommt meistens aus der Geschäftsführung, gleich nach der Frage nach dem Budget: Sind wir dann eine Zeit lang offline? Dicht dahinter folgt die IT, die wissen will, wann sie an den Domains etwas umstellen muss. Und der Kundendienst möchte nicht, dass ein Servicetechniker beim Kunden das Handbuch aufruft und auf einer Fehlerseite landet.
Eine DXP besteht bei Werbeberg aus dem Headless-CMS Storyblok, in dem Ihre Redaktion Inhalte pflegt, und einem eigens entwickelten Frontend, das diese Inhalte als Website ausspielt. Headless bedeutet, dass Inhalte und Darstellung technisch getrennt sind und über eine Schnittstelle (API) zusammenfinden. Der Weg dorthin sieht bei jedem Projekt ähnlich aus, auch wenn Umfang und Dauer stark schwanken.
Most important facts
- //Die alte Website bleibt online, bis die neue geprüft ist, umgestellt wird an einem vereinbarten Stichtag.
- //Ein DXP-Projekt läuft in sieben Phasen, von der Bestandsaufnahme bis zum laufenden Betrieb.
- //Ein vollständiger Weiterleitungsplan sichert alte Links und Google-Rankings über den Umstieg hinweg.
- //Ihr Team wird zu planbaren Zeitpunkten gebraucht, am meisten bei Inhalten und Freigaben.
- //Verzögerungen entstehen selten durch die Technik, meistens durch späte Inhalte, lange Freigaben und Sonderwünsche.
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Parallelbetrieb
Ihre Kunden merken vom Umbau nichts
Solange gebaut wird, arbeitet das Projektteam auf einer eigenen Testumgebung, dem sogenannten Staging. Dort entstehen Frontend und Inhalte, dort klickt sich die Produktmanagerin durch die ersten Seiten, und dort findet die IT Fehler, bevor sie jemand draußen sieht. Die öffentliche Website bleibt davon unberührt.
Umgestellt wird erst, wenn Inhalte, Funktionen und Weiterleitungen geprüft und freigegeben sind. Technisch ist der Wechsel dann eine Änderung der Domain-Einstellungen (DNS) zu einem vereinbarten Termin. Diesen Termin legen wir gern auf einen ruhigen Tag. Die Woche vor der Messe in Hannover ist ein schlechter Kandidat, ebenso der Tag, an dem der neue Ersatzteilkatalog online gehen soll.
Heikel ist nur die Zeit dazwischen. Wer an der alten Seite noch etwas ändert, muss dieselbe Änderung in der neuen Plattform nachziehen, sonst geht sie beim Umstieg verloren. Für die Projektmonate gilt deshalb eine einfache Regel: an der alten Seite nur das Nötigste anfassen. Kurz vor dem Go-live folgt ein Content-Freeze, eine kurze Phase, in der niemand Inhalte ändert.
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Der Projektverlauf
Vom ersten Workshop bis zur geschulten Redaktion
Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme. Wir erfassen, welche Seiten, Inhaltstypen, Sprachen und Formulare es gibt, welche Schnittstellen bestehen und welche Seiten wie oft aufgerufen werden. Dazu führen wir Gespräche mit Marketing, IT und den Fachabteilungen. Dort weiß man meist genau, welche Seiten seit Jahren niemand mehr öffnet und welche der Vertrieb jeden Tag braucht.
Aus dieser Analyse entsteht das Content-Modell. Es legt fest, aus welchen Bausteinen eine Seite besteht und welche Felder die Redaktion befüllt, beim Produkt etwa Name, Datenblatt und technische Daten. Parallel entwerfen wir die Layouts für die wichtigsten Seitentypen. In dieser Phase fallen die meisten Entscheidungen, die später Zeit und Geld sparen.
Danach wird gebaut. Die Entwicklung programmiert das Frontend, richtet Storyblok mit Komponenten und Sprachen ein und bindet die Schnittstellen an. Auch Rollen und Freigabe-Workflows lassen sich in Storyblok abbilden. Welche Funktionen Ihr Storyblok-Vertrag enthält, klären wir gemeinsam vor dem Start.
Wie lange das alles dauert, hängt von der Zahl der Seiten, Sprachen und Schnittstellen ab und davon, wie gut die Inhalte vorbereitet sind. Als Richtwert: [PLATZHALTER: typische Dauer je Phase für Analyse, Konzept und Design, Migration, Schulung und Go-live].
Sobald die ersten Seitentypen stehen, beginnt die Content-Migration. Gut strukturierte Inhalte übernehmen wir per Skript, den Rest pflegt jemand von Hand ein. Texte, die ohnehin überarbeitet werden sollten, kommen gleich in der neuen Fassung ins System.
Parallel lernt die Redaktion das System kennen, und zwar an den eigenen Inhalten statt an einem Demo-Projekt. Wer in der Schulung gleich das Datenblatt für die nächste Maschine anlegt, findet sich danach im Alltag schneller zurecht.
Kurz vor dem Go-live rückt ein Thema nach vorn, das gern unterschätzt wird: die alten Adressen. Eine neue Website bekommt meist eine neue URL-Struktur. Ohne Vorkehrung führen dann Links aus Suchmaschinen, Newslettern oder von Partnerseiten ins Leere, und mit ihnen gehen Besucher und Rankings verloren.
Deshalb gehört zu jeder Migration ein Weiterleitungsplan. Er beginnt vor dem Relaunch mit einer vollständigen Liste aller bestehenden URLs, ergänzt um die Seiten mit den meisten Zugriffen und eingehenden Links. Jede alte Adresse bekommt eine neue, umgesetzt als 301-Weiterleitung, also als dauerhafte Umleitung, die Suchmaschinen als Umzug verstehen. Seitentitel, Meta-Beschreibungen und strukturierte Daten wandern ins Content-Modell, damit die Redaktion sie später selbst pflegen kann.
Am Stichtag folgen Abnahme, der letzte Test der Weiterleitungen und die Umstellung der Domain, die neue Sitemap geht an die Google Search Console. In den Tagen danach beobachten wir Fehlerseiten und Rankings und tragen fehlende Weiterleitungen nach. Dann geht die Plattform in den Betrieb. Updates, Sicherheitspatches und Support regelt die laufende Betreuung, Weiterentwicklungen beauftragen Sie nach Bedarf. Wo das Frontend läuft und wer den Hosting-Vertrag hält, legen wir schon vor dem Projektstart gemeinsam fest.
Was in welcher Etappe passiert
Sieben Phasen in drei Etappen
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Planen
Bestandsaufnahme, Content-Modell und Design. Hier wird festgelegt, wie die neue Website aufgebaut ist und wer was pflegt.
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Bauen
Frontend, Storyblok-Setup und Schnittstellen, dazu Content-Migration und Schulung. Die alte Website bleibt in dieser Zeit online.
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Starten und betreiben
Go-live mit Weiterleitungsplan am vereinbarten Stichtag, danach laufende Betreuung und Weiterentwicklung nach Bedarf.
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Ihr Team im Projekt
Wer aus Ihrem Haus wann am Tisch sitzt
Ein DXP-Projekt lässt sich nicht komplett auslagern. Planbar ist der Aufwand für Ihr Team trotzdem, wenn früh feststeht, wer wann gebraucht wird. Die meiste Arbeit liegt beim Marketing, das auf Ihrer Seite die Projektleitung übernimmt. Es ist in allen Phasen dabei, mit den größten Brocken bei Inhalten und Abnahmen.
Die Geschäftsführung braucht es zum Start, wenn Ziele und Budget festgelegt werden, und wieder bei der Freigabe von Design und Go-live-Termin. Die IT ist in der Analyse gefragt, weil sie bestehende Systeme, Schnittstellen und das Single Sign-on kennt, später dann beim Hosting und bei der Umstellung von DNS und Domains.
Der Einkauf verhandelt vor dem Projektstart Angebot und Vertrag mit uns. Den Vertrag für die Storyblok-Lizenz schließt Ihr Unternehmen direkt mit Storyblok ab, bei der Auswahl des passenden Plans helfen wir. Für die Zeit nach dem Start kommt die Betreuung dazu, und je nachdem, was vorab vereinbart wurde, auch der Hosting-Vertrag. Fachabteilungen und Produktmanagement liefern und prüfen Inhalte, vor allem während der Migration. Die Redaktion steigt mit der Schulung ein und befüllt in den Wochen vor dem Go-live die letzten Seiten.
Umgestellt wird an einem geplanten Stichtag, den Sie mitbestimmen.
An der Technik scheitert der Zeitplan selten. Öfter hakt es an Dingen, die sich mit etwas Vorlauf vermeiden lassen. Neue Texte, Bilder und Produktdaten werden später fertig als geplant, weil sie neben dem Tagesgeschäft entstehen. Klären Sie deshalb früh, welche Inhalte übernommen und welche neu geschrieben werden, wer sie liefert und bis wann.
Im Konzern kommen die Freigaben dazu. Wenn Design und Inhalte über mehrere Ebenen gehen, womöglich bis zum Mutterkonzern, braucht das Zeit. Legen Sie vorab fest, wer freigibt und wie lange eine Freigabe dauern darf.
Bleiben die neuen Wünsche mitten in der Umsetzung. Jede zusätzliche Anforderung verschiebt den Zeitplan, auch wenn sie klein wirkt. Sammeln Sie solche Ideen in einer Liste für die Zeit nach dem Go-live. Eine DXP ist darauf ausgelegt, Schritt für Schritt zu wachsen, und aus der Liste wird dann der Plan für die ersten Erweiterungen.
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Zum Weiterleiten
Die Kurzfassung für Ihre Kollegen
Für Geschäftsführung, IT und Einkauf in fünf Punkten:
Die bestehende Website bleibt bis zum Go-live online. Die neue entsteht auf einer separaten Testumgebung, umgestellt wird an einem vereinbarten Stichtag.
Das Projekt läuft in sieben Phasen: Analyse, Content-Modell und Design, Entwicklung, Migration, Schulung, Go-live und Betrieb. Wo das Frontend gehostet wird und wer den Hosting-Vertrag hält, legen wir vor Projektstart mit Werbeberg fest.
Ein Weiterleitungsplan für alle alten URLs schützt Google-Rankings und bestehende Links.
Bei uns leitet das Marketing das Projekt. Geschäftsführung, IT und Einkauf werden zu klar definierten Zeitpunkten gebraucht.
Die größten Zeitrisiken sind späte Inhalte, lange Freigabewege und neue Wünsche während der Umsetzung.
One-Pager als PDF
Projektfahrplan zum Weitergeben
Alle sieben Phasen auf einer Seite: was passiert, wer aus Ihrem Haus gebraucht wird und welche Vorbereitung sich lohnt. Für alle, die intern mitentscheiden.
DXP mit Storyblok
Wie würde Ihre Migration aussehen?
Werbeberg ist seit 2017 Storyblok Certified Partner. Sehen Sie sich an, wie wir Digital Experience Platforms aufbauen.
Kostenloses Erstgespräch
Ihren Projektablauf besprechen
Sie planen einen Relaunch und möchten wissen, wie der Ablauf bei Ihnen aussehen würde? Im Erstgespräch sehen wir uns Ihre bestehende Website an und klären, welche Phasen bei Ihnen am meisten Aufmerksamkeit brauchen.
Unverbindlich und ohne Vorbereitung.
Sie planen einen Relaunch und möchten wissen, wie der Ablauf bei Ihnen aussehen würde? Im Erstgespräch sehen wir uns Ihre bestehende Website an und klären, welche Phasen bei Ihnen am meisten Aufmerksamkeit brauchen.
Unverbindlich und ohne Vorbereitung.
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